Unsere Hilfsangebote

Neben dem Gulliver, der Überlebensstation für Wohnungslose und der LORE, dem Restaurant für arme und wohnungslose Menschen finden Sie in der Erwerbslosen-Beratungsstelle KALZ kompetente Beratung, wenn sie arbeitslos sind, davon bedroht sind oder neue Orientierung benötigen.

Das KALZ gibt Ihnen alle wissenswerten Informationen zu Ihren Anliegen. Sie erfahren von neuen Handlungsmöglichkeiten in Ihrem Anliegen und fühlen sich nach der Beratung gestärkt. Das KALZ führt Beratungen auf unterschiedliche Arten durch.
Das KALZ bietet kompetente Beratung zu spezifischeren Anliegen. So werden Schwerpunkte auf die Situation von (erziehenden) Frauen in der (drohenden) Erwerbslosigkeit gelegt. Die migrationsspezifischen Feinheiten der Existenzsicherung ist schon lange ein Thema bei der Erwerbslosenberatungsstellen und bleibt es auch nach ansteigender EU-Binnenmigration und Unionsbürger*innenausschlüssen. Die Situation von Geflüchteten ist ebenfalls Feld der Beratung im KALZ.

Kontakte mit den Behörden wie dem Jobcenter oder der Bundesagentur für Arbeit sind für viele Menschen mit Ängsten und Stress verbunden. Missverständnisse können Anlass eines drohenden oder schon bestehenden Konfliktes sein.
Darüber hinaus besteht häufig das Problem, dass von den Mitarbeitenden im persönlichen Gespräch gemachte Zusagen bei der schriftlichen Entscheidung keinen Niederschlag finden. Mündliche Aussagen sind in solchen Konfliktfällen in der Regel nicht nachweisbar. Immer wieder schildern Betroffene in unseren Beratungen, dass Anträge nicht angenommen, Unterlagen verloren gegangen sind, bzw. fehlerhafte und / oder vollkommen unzureichende bis gar keine Informationen in der Arbeits- und Sozialverwaltung zu erhalten sind.

Vor diesem Hintergrund hat das KALZ im Jahr 2008 das Begleitprojekt gestartet. Das Begleitprojekt stärkt Ihnen den Rücken. Das KALZ konnte eine Reihe von Ehrenamtler*innen gewinnen, die Menschen zu Behörden begleiten. Diese Ehrenamtler*innen werden geschult und von uns unterstützt.

Viele dieser Probleme lassen und ließen sich in der Vergangenheit schon mit Beiständen beheben. Diese dürfen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen bei Behörden nicht des Raumes verwiesen werden. Beistände übernehmen jedoch keine Beratung, sondern dienen als bezeugende Person und Unterstützung.

Wenn Sie also Probleme mit Ihrem Jobcenter oder einer anderen Sozialbehörde haben und eine Begleitung wünschen, rufen Sie uns unter 0221 / 546 10-72 an.

Im Empfangsbereichs des KALZ stehen Ihnen Tageszeitungen zur Verfügung. Sie können an Computern Bewerbungen schreiben und diese ausdrucken. Mit dem Fax können wichtige Schreiben an die Behörden gesendet werden.

Gerne verweisen wir Sie auch zu einer zu Ihrem Anliegen passenden Beratungsstelle in Köln und statten Sie mit Info-Flyern aus.