Gestern hatten wir die Gelegenheit, die Vernissage von Eva Maria Böll fotografisch und filmisch zu begleiten. Seit über 20 Jahren sammelt die Kölner Künstlerin Treibholz aus dem Rhein – Überreste, die das Wasser ans Ufer trägt und deren Herkunft oft im Verborgenen bleibt. Aus diesen scheinbar zufälligen Fundstücken entstehen in ihrer Arbeit poetische, ausdrucksstarke Objekte voller Fantasie und Bedeutung.



Ob fein arrangierte, farbige Zweige, die sich zu einem floralen Gebilde formen, oder Holzfragmente, die zu symbolischen Booten zusammengefügt werden – wie in der Arbeit „Wir sitzen alle in einem Boot“, die im Kontext der Flüchtlingskrise 2015 entstand. Ihre Werke bewegen sich zwischen Fragilität und Harmonie und laden dazu ein, eigene Assoziationen und Geschichten zu entwickeln. Farbige Akzente und spielerische Elemente schaffen dabei einen spannenden Kontrast und verleihen den Arbeiten eine besondere Leichtigkeit.






Besonders beeindruckend ist dabei nicht nur die künstlerische Sprache, sondern auch die Haltung dahinter: Mit ihrer Arbeit unterstützt Eva Maria Böll die Überlebensstation GULLIVER, indem sie Erlöse aus ausgewählten Werken spendet.
Die Vernissage war ein inspirierender Abend voller Kunst, Begegnungen und eindrucksvoller Momente, die wir in Bildern festhalten durfte.














